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Kölner Zoo

Der Kölner Zoo ist 1860 gegründet worden und ist der drittälteste Tierpark Deutschlands. Zu seinen Attraktionen gehören:

Der Seelöwenfelsen

Auf dem historischen Seelöwenfelsen von 1887, der in seinen Grundfesten bis heute erhalten geblieben ist, leben zurzeit fünfKalifornische Seelöwen. Im Jahr 2010 wurde die Anlage umfassend renoviert.




Der Affenfelsen

Zu den ältesten Einrichtungen des Kölner Zoos zählt der Affenfelsen, auf dem eine große Anzahl von Mantelpavianen in mehreren kleineren Haremstrupps lebt. Er wurde im Jahr 1914 errichtet und griff die damals neuen Ideen Carl Hagenbeckszur Tierhaltung auf: Ein Wassergraben umgibt ringsum den Affenfelsen, die Besucher haben eine barrierefreie Sicht auf die Tiere.

Da Mantelpaviane ein vielschichtiges Sozialsystem haben, das sich aus kleinen Familiengruppen, den sogenannten Harems, Clans oder Banden zusammensetzt, ist es aus tierpflegerischer Sicht auch in Zoologischen Gärten sinnvoll, viele Individuen zu halten, so dass die Tiere ihr normales Sozialverhalten ausleben können. Die Anzahl der Mantelpaviane wird im Kölner Zoo seit über zehn Jahren mit Hilfe einer Geburtenkontrollmaßnahme erfolgreich reguliert, so dass der Tierbestand mit geringen Abweichungen immer etwa gleich hoch ist und nicht weiter steigt.

Die tägliche Fütterung der Mantelpaviane ist bei den Zoobesuchern sehr beliebt. In den Sommermonaten steigt ein Tierpfleger in den Wassergraben und wirft von dort aus den Affen Äpfel, Sellerie, hartgekochte Eier, Karotten, Lauch und ähnliches zu. Die Tiere zeigen dabei einen großen Teil ihres Verhaltensrepertoires. Dazu gehören vor allem Auseinandersetzungen unter den weiblichen Tieren benachbarter Haremsgruppen, da für diese, wie für alle Säugetierweibchen, die Nahrung eine Schlüsselressource darstellt. Die Haremsführer reagieren auf die Auseinandersetzungen „ihrer“ Weibchen, indem sie versuchen, die Weibchen wegzuführen und so den Frieden wieder herzustellen. Häufig geraten die Männchen dabei ebenfalls aneinander und zeigen durch Drohgebärden wie Backenpumpen oder Drohgähnen und Scheinangriffe ihre Wehrhaftigkeit.

Mantelpaviane gehören zu den weniger stark gefährdeten Tierarten, weshalb keine Notwendigkeit besteht, diese Tierart aus Gründen der Erhaltungszucht im Zoo zu pflegen. Mantelpaviane zählen jedoch zu den Tierarten, die für die Zoobesucher wegen ihres lebhaften Verhaltens attraktiv sind, und so ist der Affenfelsen einer der Hauptanziehungspunkte des Zoos.

In den letzten Jahren kam es des Öfteren zu Fluchtversuchen der Paviane, die, von Natur aus wasserscheu, beim Fischen nach in den Wassergraben gefallenen Futterstückchen, ihre Scheu vor dem Wasser teilweise verloren haben. Dies wurde durch über den Wassergraben gespannte Drähte unterbunden.

Das Aquarium

Das große Aquarium wurde 1971 außerhalb des eigentlichen Zoogeländes errichtet. Neben Fischen werden hier Echsen,Philippinen-Krokodile und Schlangen gehalten. Auch ein Insektarium zählt zu den Einrichtungen des Aquariums.

Fische werden in einer Reihe kleiner Becken gezeigt. Zu den Besonderheiten zählt ein großes Riffaquarium, das das Leben an einem Korallenriff zeigt und wo zahlreiche Doktor- und Kaninchenfische gepflegt werden. Im großen Tanganjikabeckenwerden die typischen Buntbarsche gezeigt, die in diesem großen Süßwassersee vorkommen. Zu den Besonderheiten zählt auch das sogenannte „Rheinpanorama“, in dem die Fischarten gezeigt werden, die in den unterschiedlichen Flussabschnitten des Rheins zu Hause sind.

Das Urwaldhaus

Menschenaffen gehören seit Gründung zu den gerne gezeigten Tieren im Kölner Zoo. Bis 1970 lebten die Tiere – darunter auch der zu Berühmtheit gelangte Schimpanse Petermann – im alten, nach dem Krieg notdürftig wieder hergerichteten Affenhaus, anschließend im umgebauten Vogelhaus. Erst in den 1980er Jahren konnte der Zoo unter der umtriebigen Leitung des Zoodirektors Gunther Nogge die finanziellen Mittel von damals 6,5 Millionen DM aufbringen, um ein auch für dieZooarchitektur wegweisendes neues Menschenaffenhaus zu errichten.

 

Quelle: Wikipedia

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